Fragen / Antworten

Wie finde ich den Waldkindergarten Wiesmoor?

Der Waldkindergarten Wiesmoor befindet sich auf einem ca. 34 ha großen Stück Wald im Bereich der Revierförsterei Hopels. Von Wiesmoor nach Friedeburg fahrend, geht es kurz hinter Wiesmoor rechts ab Richtung Hopels. Folgt man der Straße bis zum „Forsthaus Bohnens“, erreicht man den gegenüberliegenden Parkplatz. Dieser Parkplatz ist Bring- und Abholstelle für die Kindergartenkinder.

Wann ist der Waldkindergarten geöffnet?

Der Waldkindergarten Wiesmoor ist ganzjährig montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.

Gibt es im Hopelser Wald auch Zecken?

Zecken kommen überall vor, also auch im Hopelser Wald. Zeckenbisse lassen sich nicht völlig vermeiden. Um das Risiko jedoch möglichst gering zu halten, müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Wir empfehlen beispielsweise, zu jeder Jahreszeit, also auch im Sommer, geschlossene Kleidung zu tragen (festes Schuhwerk, lange Hosen, langärmelige Hemden oder T-Shirts, Sommerhut mit Nackenklappe). Außerdem ist es im Wald im Sommer immer kühler als außerhalb! Auch die Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln oder spezielle Zeckenschutzmittel sind bei gegebener Verträglichkeit empfehlenswert.

Sollte sich dennoch eine Zecke festgesetzt haben, lässt sie sich in der Regel problemlos mit Hilfe einer Pinzette entfernen.

Es sollte zur Gewohnheit werden, die Kinder nach jedem Kindergartentag bzw. Waldbesuch von Kopf bis Fuß nach Zecken abzusuchen. Es ist sehr wichtig, die Zecken möglichst innerhalb von 12 Stunden zu entfernen, da die Infektionsgefahr mit Borreliose steigt, je länger die Zecke festsitzt.

Jeder Zeckenbiss sollte in einem Kalender mit Datum und Stichstelle dokumentiert werden, damit evtl. auftretende Rötungen nachträglich damit in Verbindung gebracht werden können.

Eine Infektion durch FSME-Viren ist bei uns in Ostfriesland in der Regel nicht gegeben.
Ausführliche Informationen über Zecken gibt es unter: www.baxter.de

Und was ist mit dem Fuchsbandwurm?

Die Kinder werden von den Erzieherinnen vom ersten Tag an dazu erzogen, keine Waldfrüchte zu essen oder ihre schmutzigen Finger in den Mund zu stecken, um die Gefahr der Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm zu vermeiden.

Hierbei ist die Mitarbeit der Eltern sehr wichtig. Die Kinder waschen sich auch im Wald vor dem Frühstück oder vor anderen Mahlzeiten die Hände mit Seifenwasser, das die Erzieherinnen in ihrem Rucksack mitbringen.

Wie sollten die Kinder im Wald angezogen sein?

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen guten Kindergartenvormittag ist die richtige Kleidung. Bewährt hat sich der sogenannte „Zwiebellook“, bei dem die Kinder mehrere Kleiderschichten übereinander tragen, um sich der Witterung anpassen zu können.

Wasserdichte Regenjacken, -hosen und wetterfeste Wanderschuhe sollten ebenfalls zur Grundausstattung gehören wie langärmelige Oberteile, lange Hosen und eine der Jahreszeit entsprechende Kopfbedeckung. Für den Winter empfiehlt es sich unserer Erfahrung nach, Fleece-Bekleidung unter die „Buddelsachen“ anzuziehen. 
Meist schließen sich einige Eltern zu Beginn eines Kindergartenjahres zusammen und machen eine Sammelbestellung der notwendigen Ausrüstungsgegenstände.

 

Was nehmen die Kinder mit in den Wald?

Jedes Kind bringt einen kleinen, gut sitzenden ( wasserfesten ) Rucksack mit, der folgende Grundausstattung enthält:

- Eine kleine Iso - Matte als Sitzunterlage. 

- Regenzeug und Südwester.

- Eine Butterbrotdose (natürlich mit Inhalt), die das Kind selber öffnen kann.
  Die Brote sollten keine süßen Aufstriche haben, da sonst Wespen und Bienen angelockt werden.

- Eine Thermoskanne oder eine Trinkflasche. 

- Eine Lupe und einen Sammelbeutel. Diese erhalten die Waldkinder beim Eintritt in den Waldkindergarten Wiesmoor.

- Das Schnitzmesser ( Kartoffelschälmesser ). Dies erhalten die Waldkinder nach Erhalt des internen Schnitzführerscheines im Waldkindergarten Wiesmoor.
  Rucksack Regensachen
  Der Rucksack! Gut ausgerüstet!

Mein Kind muss mal Pipi! Was nun?

Keine Angst, liebe Waldspaziergänger: Es besteht keinerlei Gefahr, in eine von einem Waldkind verursachte Tretmiene zu geraten! Sollten Sie dennoch in einen der zahlreich vorhandenen Haufen treten, können Sie sicher sein, dass er von einem Hundebesitzer hinterlassen wurde.

Aber ernsthaft: Sollte ein Kind einmal ein Geschäft erledigen müssen, so steht in unserer Blockhütte ein sogenanntes Chemie- oder Campingklo zur Verfügung. Bisher haben alle Kinder es jedoch vorgezogen, ihre Notdurft im Freien zu verrichten. Hierfür stehen mit Hölzern markierte „Pipi-Stellen“ zur Verfügung. Dadurch wird vermieden, dass die Kinder ihren Hinterlassenschaften beim Spielen erneut begegnen.
Das große Geschäft, das sehr selten vorkommt, wird selbstverständlich sofort verbuddelt. Unsere Erzieherinnen sind immer mit einem Klappspaten bewaffnet!

Sind die Kinder etwa immer draußen?

Fast immer, und das gerne! Lediglich bei sehr extremen Witterungsbedingungen oder Sturm müssen die Kinder eine feste Unterkunft aufsuchen. Hierfür steht die alte Turnhalle in der Mullberger Schule zur Verfügung. 

Im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen stört Regen die Kindern sehr wenig. Vielmehr freuen sie sich über das Regenwetter, um mal wieder so richtig mit Matsche spielen zu können, Wasserläufe anzulegen, Brücken über Gräben zu bauen, in Pfützen zu springen ... 

Die Kälte im Winter macht den Kindern ebenso wenig aus. Voraussetzung ist natürlich die entsprechende Bekleidung.